
Die Präsentation der acht Rennpferde bringt Hohn und Gelächter. Startnummer eins sieht aus wie der „Kleine Onkel“ aus Pippi Langstrumpf, der Rest wirkt wie nach der Zwangsversetzung in den Zirkus. Über dem Publikum schweben passend dazu drei gasgefüllte Luftballons, deren Schnur zum Revers von Alexander Lazarević führt. „Ich gründe gerade mein Unternehmen und habe mir Networking verordnet“, sagt der Diplom-Ingenieur für Computervisualistik. Vitamin B erhofft er sich von Xing, dessen Nutzer sich an diesem milden Septemberabend beim exklusiven Treffen auf der Kölner Pferderennbahn persönlich kennenlernen. 86 Kontakte hat Lazarević schon im Internet, einige will er hier treffen. Damit sie ihn finden, kam er auf die Idee mit den Luftballons.